chris & phölöpp

Lhasa-Beijing

In Uncategorized on Mai 24, 2011 at 2:26 am

In einer Stunde schwingen wir uns auf die Saettel und fahren zum Bahnhof in Lhasa. Dabei passieren wir ein Grossteil des Industriegebietes, das im Westen von Lhasa immer weiter voran Getrieben wird. Uberall in der Stadt ragen moderne Grossbauten in den Himmel, jeglicher Charme den die Stadt wohl einst besessen hat ist dahin. Die Chinesen verwandeln Lhasa in ein modernes Betonloch. Uberall Soldaten, Geschaefte, Restaurants nirgends Tibetische Tradition, auser in einem der so wenig erhaltenen Tempel oder Kloster, wo aber auch Touristenschaaren gegenseitig um die Wette in die Kameras grinsen.

Tibet bevor Lhasa war hingegen atemberaubend. Die Landschaft ist schwer zu beschreiben, selbst wenn man sie sieht schwer zu begreifen. Jede Farbe scheint doppelt so intensiv zu sein wie sonst, besonders das Blau des Himmels und der Gebirgsseen. Die Berge sind so gross und riesig, so viel und so kalt. Mit dem Bus sind wir auf ueber 5200m gefahren, haben die hoechsgelegenste oeffentliche Toilette der Welt benutzt und versucht das durch die Hoehe ausgeloeste Unwohlsein zu verdraengen. Ein paar Teilnehmer haben die rasante Steigung nicht sehr gut verkraftet und sind krank geworden. Bei den meistenwar es okay. Die Reisegruppe war sehr nett, bunt gemischt aus Australiern, Schweizern, Deutschen, Tschechen, Italienern und Israelis. In den kleinen Orten wo wir uebernachteten oder alte Bauten bestaunten kamen wir in Kontakt mit den Tibetern und sie waren so freundlich. Verstaendigung ist zwar so gut wie unmoeglich aber ein breites Laecheln hat man von jedem bekommen. Es schmerzt daran zu denken wie diese diese, von den chinesen so unterdrueckt und vergewaltigt werden. 7 Tage sind einfach zu wenig um richtig in ein Land einzutauchen, es reicht fuer einen ersten Eintrug. wenn wir auf der wunderbar asphaltierten Strasse durch die Taeler gerauscht sind, und noch ein paar chinesische Radtouristen entgegengerauscht kamen (denen es natuerlich gestattet ist mit dem fahrrad durch tibet zu fahren) konnten wir nicht aufhoeren daran zu denken, wie es wohl mit dem fahrrad gewesen waere. auf jeden fall anders.

In lhasa haben wir gestern mal eine kleine fahrradrundfahrt gemacht, wirklich weit kommt man aber nicht, weil man die grenzen der stadt nicht uebertreten darf, auch die Berge drum herum nicht besteigen.

 Bis Beijing bleiben Cristian und ich noch zusammen, versuchen die Tickets fuer die transib zu bekommen und ein russland visum. also auf bald

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