chris & phölöpp

Eigentlich…

In Uncategorized on März 12, 2011 at 12:08 pm

bin ich zum internet cafe gegangen um einen blogeintrag zu schreiben. bin aber grad zu platt von den ereignissen in japan, dass ich das verschieben werde.

soviel: Uns geht es soweit mehr oder weniger gut, ich bin wegen krankheit     schon mal nach hyderabad vorgefahren, morgen trudeln die zwei andren ein.

bis bald

Ok. Erster schock verdaut, ich schreibe. Die ueberschrift passt trotzdem noch.

7 stunden sind wir also mit dem bus nach humpie gefahren. So gegen 4.30 uhr morgens spuckte er uns auf dem staubigen, von schlafenden menschen bedeckten busbahnhof aus und wir mussten bis 7 uhr warten, bis die faere uber den fluss auf die seite mit den hotels fuhr. Wir fanden auch gleich marteen, freuten uns und schliefen ersteinmal sehr lang. am zweiten tag  haben wir uns dann die tempel angeschaut, den sonnenuntergang und waren im see baden. Schockierenderweise stellten wir fest unsere paesse bei der hotelrezeption in gokarna vergessen zuhaben. Nach einigen fluechen, und einigen stunden auf facebook haben wir dann aber doch noch zwei freunde finden keonnen, die am naechsten tag von gokarna nach humpie fuhren und uns unsere paesse mitbringen konnten. Glueck gehabt.

Insgesamt 4 oder 5 tage (das zeitgefuehl ist wirklich vollkommen erloschen- einziger hinweis sind die hotelrechnungen fuer ueberraschend langen aufenthalt) waren wir in humpie, dann fuhren wir los.

Mit Hitze haben wir gerechnet, mit mehr Menschen um uns herum und das es vielleicht nicht leicht wird. Gut kalkuliert.  Es ist so verdammt heis. Am Abend des zweiten tages ging es uns allen ziemlich elend. Schwindel, uebelkeit, schwaeche, durchfall, magen- und kopfschmerzen-  das ganze programm.

Als wir einmal auf der strasse hielten um saft zu trinken schaarte sich innerhalb von 3 minuten eine meute von ueber 30 mann um mein fahrrad, dass ich nur durch ellenbogeneinsatz , schieben und ziehen zu meinem untersatz stossen konnte. Man gewoehnt sich jedoch daran und findet spass  mit den indern spielchen zu spielen. Komisch zurueckgucken und faxen machen, herkunftslaender und namen durch kreative neogolismen ersetzen oder einfach in einem fuer jedermann unverstaendlichem kauderwelsch loszuquatschen wie einem der mund gewachsen ist. Der humoristische Hoehepunkt der Befragungen ereignete sich, als wir voellig fertig in unserm hotelzimmer in den betten lagen und doch tatsaechlich zwei inder durch die ungleucklicherweise unversperrte tuer maschierten, mit dem Ruf : “What country?”

Nach dem schreckenstag der uebelkeit haben wir uns fest vorgenommen mehr pausen einzulegen und der sonne so gut wie moeglich auszuweichweichen. Mein Koerper ist aber immernoch nicht ganz fidel, ich hatte fieber und das schwindel-schwaechegefuehl ist halbwegs konstant. Deshalb hab ich die beiden die letzten hundert kilometer allein gelassen, um mich sicherheitshalber im krankenhaus durchchecken zu lassen und eine neue hinterradfelge zu besorgen, da meine einen riss hat.

Hyderabad ist eine grossstadt mit uber 5,5 Millionen Einwohnern, da wird sich hoffentlich ein Philippdoktor und ein Fahrraddoktor finden lassen.

Die Zukunft :

Am 16. Aprill muessen wir die nepalesische grenze ueberquert haben, weilmarteen sonst wegen visaueberzug eingesperrt wird. In einer stadt unweit von katmandu wollen wir einen 10-Tage silence retreat absolvieren, bei dem ganz viel meditiert und kein einziges wort gesprochen wird.

In katmandu muessen wir dann irgendeinen, am besten den billigsten, weg finden nach lasha zu kommen. Mit dem fahrrad ist es offiziell verboten, ein jeep muesten wir mieten. Das wird sich wohl erst vollstaendig klaeren, wenn wir in lasah angekommen sind. Von da aus geht es mit dem zug nach bejijng.

Die Zeit wird uns vielleicht davon abhalten, der Mongolei einen Besuch abzustatten. Das ware sehr schade, aber vielleicht nicht zu vermeiden.

Fuer Russland ist es sehr schwer ein langes visa zu bekommen. Maximal ein 10-Tages transit visum. Da wir auch fuer weissrussland eines braeuchten, spielen wir mit dem gedanken, mit dem zug nach st. petersburg, dann mit dem bus nach finnland, und mit der faere nach Estland zu fahren. Von da aus mit dem fahrrad heim. Vielleicht anfang august. Uhhh, es ist komisch das zu schreiben….

Bilder kann ich jetzt grad leider nicht hochladen, da die beiden cameras erst morgen ankommen.

Also spaeter.

  1. „Uhhh, es ist komisch das zu schreiben….“

    …und noch komischer das zu lesen😦

  2. hallo ihr zwei radfahrer,für weißrussland kann man versuchen an den grenzstationen ein visa zu bekommen. ich kann aber nicht genau sagen,ob das heute noch so ist. früher ging´s. ihr könntet aber auch durch die ukraine fahren, da ist keine visapflicht.
    übrigens phillipp kenne ich deinen vati und viele grüße von onkel rené

    • hallo silke,

      danke fuer deinen tipp. an den grenzstationen ist es immer ein bisschen heikel, weil man erst am schluss erfaehrt ob man das visa wirklich bekommt. da wir die grenze mit dem zug uebequeren wuerden, waere es wascheinlich zusaetzlich kompliziert. die ukraine ist uns zu suedlich, ich glaube wir werden uns fuer die finnland-variante entscheiden. da sehen wir auch st. petersburg ^^

      liebe gruesse an dich und meinen onkel!

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