chris & phölöpp

Ein paar Worte…

In Uncategorized on Januar 26, 2011 at 6:28 pm

Zu dem Bergdorf sind wir leider nicht gefahren. Es sind zwei andere couchsurfer abgesprungen, sodass die Reisekosten nicht geteilt werden konnten. Es waere zu teuer gewesen. Schade, aber wir hatten auch ein paar schoene Tage in Dehli. Die Stadt ist…anders. Komplett anders als alle Staedte, die wir bisher erlebt haben. In dem Viertel in dem wir wohnen ist auch der Urwald eingezogen. Jede Strasse ist mit riesigen Baeumen gesaeumt, Papagaien sausen durch die Luft und hin und wieder sollen auch mal ein paar Affen vorbeischauen. In Zentraldehli gibt es nicht so viele Baueme, es ist wahnnsinig ueberlaufen und ueberall faehrt irgendetwas herum. Die U-Bahnfahrt ist ein Abendteuer. Sobald sich die Tuer an einer Station oeffnet, werden alle Menschen die im Eingangsberreich stehen herausgedraenkt, ob sie aussteigen wollen oder nicht. Sie koennen dann nur versuchen mit der naechsten, nach innen fliesenden Welle wieder hinein zugelangen. Schubbsen, ziehen, druecken, Koerperkontakt in Intensivform.

Aehnlich geht es auch auf der Strasse zu. Man muss staendig aufpassen, Menschen oder Fahrradrikschas ausweichen, Fuswege als solche gibt es nicht. Der fuer uns ungewohnte Linksverkehr tut sein uebriges. In der Nacht brennen zahllose Feuer auf der Strasse, von den zahllosen Obdachlosen, die in nie gekanntem Ausmass die Strassen bewohnen. Bei allen Essenstaenden stehen kleine, schmutzige Kinder die um Geld und Essen betteln, sowie an den Kreuzungen, wenn die Ampeln rot werden.

Wir sind inzwischen daran gewoehnt, aber nach Europaeischen Masstab sind die Strassen oder Haeuser derartig heruntergekommen, auch im Stadtzentrum (Wenn es sowas gibt), das man freiwillig kein Fus hineingewagen wuerde, selbst im Stadtzentrum. (Zumindest Old Dehli). Wenn man die Europaeischen Hygenestandards auf die Essensstaende anwenden wuerde, wuerde man verhungern. Aber das Essen ist sowas von lecker, vielseitig und spottbillig. Ein vegetarier Paradies, wenn auch im Norden von Indien fleissig Fleisch gegessen wird. Es gibt zahlreiche Parks die eine ruhige, gruene Oase bilden, in der verkehrs- und menschenzefressenen Umgebung.

Wir fahren uebermorgen mit dem Zug an den suedlichsten Zipfel von Indien (Dauer 52 h), dort soll es waermer, aber weniger bevoelkert sein. Die Geographie, die Kultur , vor allem das Essen in Indien, ist so bunt wie die Kleider der Frauen. Alle 200 km, findet sich ein neuer Kulturkreis mit eigenen Gebraeuchen, Gerichten, Sprachen, Musiken und Religionen. So wird die im Norden von allen beherrschte Sprache Hindi, im Sueden fast kaum verstanden. Wir haben in der Wohnung unseres Gastgebers schon ganz viel musiziert, mit Gitasrre, Ukulele, Didgeridoo und Tabla (indische Trommel). Unser Mitsurfer, Mike, hat Musik studiert und verdient sein Geld als Didgeridoo-Spieler in den U-bahnen von New York. Fuer drei Monate geht er nun in die Schule eines Indischen Tabla-Meisters.

Es ist sehr gut nachvollziehbar, warum Indien schon so viele Geister entzueckt hat, Inspiration findet man im Ueberfluss.

Unser Plan ist es nun Indien von Sueden nach Norden zu durchqueren, nach Nepal und von Katmandu weiter nach Lhasa zu fahren. Zurzeit ist es moeglich nach Tibet eizureisen, das wollen wir definitiv versuchen. Man braucht wohl einen Tourguide, bezahlen wollen wir ihn nicht und wir wissen nicht ob sich einer findet, der mit uns Fahrrad faehrt… Soll unsere Sorge nicht sein…

Jetzt heist es erstmal wieder Fahrraeder verpacken, die Zugfahrt verspricht aueserst abenteuerlich zu werden. Unsere bisherige Erfahrung mit Indischen Beamten, laesst nervenzehrendes erahnen… Auf bald

(ist doch etwas mehr geworden)

  1. aus dem grünen und überfüllten Stadt mit Papageien und Drücker. . . Ich hatte viel Spaß Hosting Sie. . vergessen, dass Sie waren in den frühen Morgenstunden verlassen. . Ich hoffe alles gut geht mit dem Setzen der Fahrräder im Zug. . Ich hoffe, du hast den einsamen Planeten. . . chris Ich werde warten, wenn Sie kommen und lernen, die Tabla. . . und sicherlich Philip konnte man etwas mehr über eine Stadt mit 16 Millionen Menschen zu schreiben:)
    bon voyage
    glücklich Radfahren
    und viel Glück

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