chris & phölöpp

Esfahan

In Uncategorized on Januar 7, 2011 at 3:38 pm

500 kilometer sind noch uebrig vom iran. 500 kilometer haben wir von tehran bis esfahan zureuckgelegt. halbzeit also. sehr wuest waren die regionen durch die wir gefahren sind. bis zum hochizont nur dornenbuesche, steine und kale berghaenge. und eine unglaubliche weite. die letzte stadt auf dem weg war 135 km von esfahan entfernt. ein einziges kleines dorf, passierten wir nach kashan. in dieser stadt schliefen wir fuer zwei naechte bei reza, einem elektro ingeneur, der sich in wenigen monaten aufmachen wird, europa mit dem fahrrad zu erkunden. in der ersten nacht rasten wir mit ihm zusammen auf unseren fahrraedern durch die schmalen gassen und winkel der historischen altstadt. ein wunderbar adrenalingepuschtes erlebnis. kashan war viel schoener als tehran, auch viel gruener. noch immer sprudelt das wasser aus der quelle, die schon vor jahrhunderten reisende aufsuchten und der stadt als oase reichtum beschehrte. historische haeuser, das bad eines sultans und einen gemuetlichen bazar haben wir uns angeschaut, dann sind weiter gefahren. so gern wir die gastfreundlichkeit geniesen, geniessen wir auch die stille und einsamkeit der natur. muslime glauben an ein leben nach dem tod, das es gut vorzubereiten gilt. wenn man in seinem jetztigen leben gute taten vollbringt, wird es einem in seinem naechsten verdankt. das fuehrt manchmal dazu, das uns menschen, z.b. auch polizisten🙂, tee und kuchen anbieten, in den gesichtern aber nicht aufrichtige freude zu lesen ist, sondern etwas berechnendes, aufgesetztes. die iraner wissen sehr gut um ihre freundlichkeit bescheid. Wichtig!: nur manche. Die meisten, vor allem unsere gastgeber sind wirklich offenherzig, hilfs- und aufopferungsbereit. Heute hatten wir einen tollen tag, den wir mit der besteigung eines recht hohen berges, ganz nah an Esfahan, verbracht haben. Wir sind bei einem paerchen untergebracht, in dem haus ihrer eltern. Alle so nett. Shiva und Hedayat wollen in anderthalb Monaten nach Kanada ziehen (was fuer eine ueberraschung), ihre hierige beschaeftigung als universitaetsdozent und doktor aufgeben. Aber heute haben wir ein maedchen kennengelernt, Fatima (zwinker, zwinker fuer insider), der es gefaellt im Iran zu leben und das Land liebt. Die erste auf unserer Reise. Morgen wollen wir uns die stadt von innen anschauen, jetzt gibt es Abendbrot, und schon ein paar neue bilder. Bald noch mehr.

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