chris & phölöpp

Serbgarien

In Uncategorized on Oktober 21, 2010 at 10:42 am

Der Regen hat aufgehoert. Toll wie sehr man sich ueber wetter freuen kann. Zur Kroenung fanden wir heut morgen eine Tankstelle, an der man sich wunderbar duschen konnte. Die Waschraumbewcherin stellte uns sogar ihren Foen zur Verfuegung. Gut gelaunt und wohlriechend sitzen wir jetzt in Nividi im Internet cafe.

Ein kurzer Schweif zurueck. Die naechste Nacht, nach der wir von Beograd aufgebrochen waren, durften wir bei dem Cousin von Fladimir uebernachten. Seine Familie war sehr nett und wie wir erfuhren, sehen und hoeren konnten, spielt Ducan in einer ziemlich erfolgreichen Metal-Band. Sein aeuserst sympatischer Freund, der kurz nach uns erschien, war mit seiner Band schon Vorband fuer Apocalyptica. Wer sich online ueberzeugen moechte:

http://www.alogia.rs/

oder

http://www.myspace.com/alogija

Den Abend verbrachten wir mit musik videos anschauen und selber Musik machen. Beide waren von meiner Ukulele begeistert und ich, dass ich mal wieder eine Gitarre in der Hand halten konnte.

Danach ging es im regen zum Donau-Cayon und der war wirklich fantastisch. Wir werden bestimmt bald Bilder zeigen koennen. Drei Tage waren wir in ihm unterwegs, auf der Uferstrasse, die sich in Tunneln und in den Fels gefraessten Terassen durch das Tal windet, in dichten feuchten Laubwaeldern und ueber Zuckerhutberge, bunt von Laub, wie Haueffchen von Suessigkeiten. Der sonst kilometerbreite Fluss verschmaelt sich in einem Durchbruch auf wenige hundert Meter. Da ist noch eine Ahnung von der urspruenglichen Kraft des Flusses zu spueren. In einer kleine Festung sind wir herum spaziert, durch die die Hauptstrasse direkt hindurchfuehrt und die frueher von den Tuerken erbaut wurden war, um den Verkehr entlang der Donau zu kontrollieren.

Von Serbien haben wir uns begeistert verabschiedet, sind jetzt in Bulgarien. Grosse schoene breite Strassen und seeeehr viel Platz. Die Bevoelkerungsdichte scheint unheimlich niedrig. Nach der Grenze dreissig Kilometer bis zur naechsten Stadt, zwei, drei kleine Haeuschen zwischendurch. Eine so tolle Radwegbeschilderung, wie in Serbien scheint es hier leider nicht zu geben. Wir sind wohl auf eigene Routenplanung angewiesen. Macht aber nuescht. Wir sind gespannt auf das Land und hatten schon in der kurzen Zeit einige nette Begegnungen. Wir melden uns.

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