chris & phölöpp

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Tehran

In Uncategorized on Dezember 28, 2010 at 6:34 nachmittags

Weil unser Zug statt um zehn doch schon um sieben gefahren ist, haben wir von Tabriz einen bus genommen, der uns in sieben stunden in die iranische Hauptstadt gefahren hat. Dort kamen wir so gegen halb vier morgens an, sassen fuer drei stunden an einem kiosk und tranken tee, bis es hell wurde. Uber couch surfen haben wir mal wieder jemand tollen kennengerlernt, bei dem wir nun glaub ich fuenf naechte schlafen und wohnen durften. Tehran ist nicht wirklich schoen, sehr verschmutzt (vor zwei wochen gab es fuer jeden fuenf tage luftverschmutzungsfrei) und sehr geschaeftig. Kaum ein schoener Platz ist zu finden, von Ruhe ganz zu schweigen. Wir haben einen Palast angeschaut, ein paar Museen, den groessten Diamanten der Welt und zu Weihnachten sind wir auf einen der hohen Berge geklettert, die Tehran umgeben. Viel Zeit haben wir auch damit verbracht zwischen der Indischen Botschaft, dem Buero fuer Auslaenderangelegenheiten, diversen Banken und Kopierlaeden hin und her zupendeln. Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen: ein viermonatiges Indienvisum und zwei Wochen Visumsverlaengerung fuer den Iran. Die Iranische Polizei ist nicht unbedingt der beste Kooperationspartner den man sich vorstellen kann, aber dafuer gibt es ganz viele andere Menschen die einem helfen und den richtigen Weg erklaeren.

Tehran ist anders als das Land, das diese Stadt umgibt. In den U-Bahnen gibt es zwar noch Wagen, in denen nur Frauen sitzen duerfen, viele fahren aber auch in den “ Maennerabteilen” mit, ohne das es jemanden stoeren wuerde. Bis auf die Bahnbeamten. Die religioesen Gesetze werden hier nicht so streng genommen und vieles was woanders geahndet wuerde, ist hier normal. Es ist auch Reicher als der Rest des Landes. Der reichste Teil der Stadt ist der Norden, wo Mercedese und BMWs die Strassen befahren, Glitzerschmuck in den Schaufensterscheiben liegt und die Badehose 50 Euro kostet. (Das weis ich, weil ich eine fuer das Schwimmbad kaufen musste.) Wie wir gehoert haben, hat der Iran den hoechsten Benzin- und den hoechsten Coca Cola Verbrauch der Welt. Was schizophren ist (WIE DER KOMPLETTE IRAN !!!), denn gleichzeitig kann man Hauserwaende mit einem riesigen “down with the USA” bewundern. Aber es ist wohl nur die Regierung, die gegen die USA intregiert, viele Leute traeumen von einem Leben in den Saaten. Es herrschen grosse Gegensaetze zwischen dem was Volk und was Staat will. Wenn man Staat sagt, muss man auch Religion sagen, den die Politiker sind den Religionsoberhaeuptern unterstellt. Es findet keine Trennung, sondern eine Verschmelzung dieser beiden Machtpole statt. Deutsche bilden da eine grosse Ausnahme, die von beiden Seiten geachtet werden. Allerdings aus unterschiedlichen Gruenden. Die einen moegen Deuschland, wegen der Demokratie und der Freiheit die darin herrschen, die anderen weil dort vor 70 Jahren ein Diktator massenweise Juden umgebracht hat. Daneben ist Deuschland eines der wenigen Laender, die Iran seit Jahrzehnten in relativer Maessigkeit Unterstuetzung oder zumindestens Respekt entgegenbringt.

Wir werden uns morgen auf den Weg in den Sueden machen, hoffen noch einiges Neues sehen und verstehen zu koennen. Als wir in Tehran das Artistic House besuchten, wurde gerade von einem beruehmten Iranischen Dokumentalist eine Fotoausstellung gezeigt. Er hielt dort auch gerade eine Rede, so das wir auch kurz mit ihm reden konnten. Er gab uns seine Nummer und wenn wir Glueck haben und er Zeit, kommen wir vielleicht in den Genuss, den Iran unter Begleitung einer der Menschen, die ihn und seine Natur am besten kennen, zu erfahren. Die Internetverbindung im Iran ist sehr schwach, sodass wir erst in Indien wieder Bilder hochladen werden koennen. Schreiben tun wir aber wieder. Bald.

Iran limited

In Uncategorized on Dezember 21, 2010 at 1:05 nachmittags

ok. ich fang am anfang an. die letzten kilometer in der tuerkei, waren wir inoffiziell in kurdistan unterwegs. die menschen die dort leben, fuehlen sich nicht als tuerken, von der tuerkischen regierung ausgegrenzt und sind sehr arm. regelmaesig kommt es dort zu aufstaenden und die militaerpraesenz ist gross. in lehmhauesern, aus feldsteinen zusammengebaut leben die meisten menschen nur von dem was sie selber auf ihrem grund erwirtschaften. auf der strasse sind uns in den gesichtern der kinder viele schrammen und wunden aufgefallen. nachdem wir eine schulhofpause beobachten konnten, wussten wir woher sie stammen. nachdem klingelzeichen entbrennt fuer zehn minuten eine massenpruegelei auf dem schulgelaende. es wird getreten, geschubbt und gehauen was das zeug haelt. leherpersonal ist nicht zu sehen. mit dem naechsten klingelzeichen, rennen alle schlagartig in das gebaeude und nach zwei minuten ist der sturm ploetzlich vorbei. wenn wir kindern auf der strasse begegnet sind, riefen sie uns entweder etwas auf tuerkisch zu, wollten geld oder waren sehr an unseren fahrraedern interessiert und an den taschen, die an ihnen befaestigt waren. manchmal war das etwas nervig und unangenehm, aber wenn ein aelterer zu gegen war, vertrieb er die kinder und wir hatten wieder ruhe. ganz geheuer war uns die grenzstadt dogubayazit nicht.
von der iranischen grenze hatten wir im vorfeld einiges gehoert, nichts gutes. von abzockern war da die rede, die einem das geld aus der tasche ziehen, von unzaehligen buerokratischen barieren, deren ueberwindung stunden in anspruch nimmt und von chaos was im gesamten grenzbetrieb herrscht. entsprechend waren unsere gefuehle, als wir uns der grenze entgegen bewegten. doch wie immer, kommt es anders als erwartet. wir hatten keinerlei probleme, wurden ueberall durchgewunken und mussten lediglich zwei mal unsere paesse vorzeigen. wir wissen nicht wie es mit dem auto zugeht, aber mit dem fahrrad war es einfach. in unserer erleichterung konnte noch ein geldwechsler 10 euro fuer sich einheimsen, aber das haetten wir eigentlich gut vermeiden koennen.

der iran war und ist nun echt krass, intensiv und voll von eindruecken, menschen und erfahrungsbuendeln. wir sind noch nicht lang hier, aber schon kopfueber im iran vergraben. die menschen nach der grenze waren so ueberwaeltigend freundlich und herzlich. wir stoppten an einer kreuzung, und im selben moment hielten drei autofahrer, die uns den weg erklaren wollten. viele rufen uns aus dem fenster willkomensgruesse zu, fragen auf englisch woher wir kommen, wo wir hinkommen und wuenschen uns viel glueck fuer die reise. Wie im vergangenem artikel erwaehnt sind wir am ersten von drei festtagen im iran angekommen. In diesen drei tagen gedenken die menschen dem tod von Hosein (nicht mohamed..sorry), der vor 1400 Jahren auf grausame weise umgebracht wurde. Uberall haengen jezt noch die fahnen. Nach diesen drei tagen, des intensiven trauerns, waehrt fuer eine woche noch eine woche des “gemaessigten” trauer. In dieser zeit ist es verboten jegliche musik zu spielen, die nicht trauermusik ist. Beinahe haette ich mit meiner ukulele diese regel verletzt, meine faulheit konnte mich aber davor bewahren…
Am anfang waren diese religioesen praktiken sehr befremdlich fuer uns. Wir wussten nicht recht, wie wir die lage einzuschaetzen hatten und fuhren an pauken und den menschen mit den ketten schnell vorbei. Wir wollten nach Tabriz um unser visa zu verlaengern. Ueber couch surfing haben wir zwei so tolle iraner kennen gelernt, mit denen wir sehr viel uber das land geredet haben, uber die religion deutschland und das leben hier. Am ersten abend nahm uns narsa mit in eine moschee. Wenn wir noch vor einem tag die menschen auf der strasse beobachten haben wie sie sich singend die haende auf die brust schlugen, so waren wir jetzt mitten unter ihnen und taten ihnen gleich. Es war ein so starkes erlebnis mit 100 maennern in dieser moschee den abend zu verbringen…
Vorgestern verbrachten wir einen sehr heiteren abend mit den freunden von unseren gastgebern. Wir haben perische schimpfworter gelernt und den iranern sophie hunger und Russendisko naeher gebracht. Es waren alles studenten, die alkohol trinken, sich heimlich mit maedchen treffen und wissen wie man die staatliche facebook blockade umgehen kann. Iran is limited, sagte uns ein student auf der strasse. Das koennen wir defintiv bestaetigen. Wir muessen uns etlichen regeln anpassen, auch wenn touristen groessere offenheit entgegengebracht wird. Der hintere Abteil des busses ist nur fuer frauen, sprich niemals eine frau an (geschweige denn beruere sie), spreche auf der strasse nicht ueber die demonstrationen in theran, uber die regierung, trage keine kurzen hosen, spreche nicht mit den nachbarn, huete dich vor polizisten, singe nicht in der oeffentlichkeit…
Die iranische jugend weis sehr gut uber die umstaende in westlichen laendern bescheid und dementsprechen gross ist ihre wut der regierung gegenueber. Aber nicht nur die jugend- 90 prozent der bevoelkerung sollen gegen das Mahmud Ahmadinedschad Regim seien, nach den blutigen protest niederschlagungen, fehlt jetzt nur wieder ein ausloeser, eine anfang fuer neue wiederstaende.
Es war nicht moeglich unser visa in tabriz zu verlaengern, deshlab fahren wir heute 12 stunden, fuer 5 dollar mit dem zug nach theran. Dort wollen wir auch gleich noch unser visa fuer indien beantragen, was bis zu sieben tage dauern kann. Danach hoffen wir noch genug zeit zu haben mit dem fahrrad nach shiraz zu fahren.
Viel mehr ist passiert, wir sind immer noch erschlagen von der eindrucks- informations und erlebnis flut die uns in den letzten tagen ereilt hat. Sie wird wohl nicht so schnell abreissen…
Wir fuehlen uns sehr sehr wohl hier, es ist megainterressant. Und der Verkehr ist Wahnsinn. Von dem erdbeeben haben wir nichts mitbekommen. Wetter ist super. Bis bald.

in Tabriz

In Uncategorized on Dezember 18, 2010 at 1:42 nachmittags

der iran hat uns schoen ganz schoen gepackt. die letzten drei tage wurde hier dem tod mohameds gedacht, der vor 1400 jahren gestorben ist. alle laeden waren geschlossen und die leute versammelten sich in schwarzen gewaendern auf der strasse um sich zu paukenschlaegen metallketten auf den ruecken zu werfen. das war das erste was wir nach der tuerkischen grenze gesehen haben. sehr impressiv. ich wurde gern noch mehr schreiben, aber wir haben eine verabredung mit einem netten iraner, der uns bei sich uebernachten lassen will. wir melden uns morgen

Berge, Kaelte und eın Joınt

In Uncategorized on Dezember 11, 2010 at 11:19 vormittags

Dıe lezten Tage von Trabzon nach Erzurum waren dıe mıt … ıntensıvsten Tage, dıe wır bısher erlebt haben, was das fahrradfahren angeht. Von trabzon gıng es gleıch am ersten Tag auf 1071 m, zu eınem ın felsgeschlagenen Kloster, genannt Sümela Manastırı. Eın steıler Aufstıeg, der ın dem letztem Teıl nur zu Fuss bewaeltıgt werden kann, zu eınem wırklıch beeındruckendem Bauwerk. Wır erreıchten den Busparkplatz erst beı eınsetzender daemmerung, und beschlossen daher dıe nacht unterhalb des klosters zu campıeren, um  am naechsten Morgen, bevor alle tourısten kommen, Sümela zu besıchtıgen. Am Morgen darauf, durften wır dann unsere Fahrraeder beı eınem kleınem Cafe abstellen, um von dort aus den Fussweg zu nehmen. Schon von weıt unten, machte das Kloster, von nebelschwaden umzogen eınen maechtıgen eındruck, beı dem es leıder dann auch blıeb… nıcht zum ersten mal ueberraschte uns dıe sonst so ferne zeıten- und wochentagsregelung. es war montag, wıe uns der eınzıge mensch ım geschlossenem Kartenverkaufshaeusschen mıtteılte. da ıst dıe ruıne geschlossen. nach dem erstem schock und eıner erfolglosen sıtzdemonstratıon vor dem kartverkaufshaeschen, bewegte uns dıe sıch verschlechternde wetterlage und der umstand das wır mıt hunger ohne essen waren dazu, sümela unbesıchtıgt zu verlassen. schoen wars trotzdem.

danach, fuehrte uns dıe strasse hıneın, ın dıe tuerkıschen berge. regelrechte bergwuesten, voller unbewachsener, braun-grauer rıesen. dıe sonst so hohe bevoelkerungsdıchte laesst nach, und es vergehen stunden, um von eınem dorf ın das naechste zu kommen. mıt dem verlassen des meeres, verlıesen wır leıder auch dıe waerme, dıe wır so lıebgewonnen hatten. den froestlıchen hoehepunkt erlebten wır gestern beı der abfahrt, von dem bısher hoechsten pass (2400 m) ueber den wır fuhren. eıne tagestemperatur von knapp ueber null grad, eın eısıger wınd und der wınd der abfahrt noetıgten uns tıef ın unsere taschen zu greıfen, und dıe warmen sachen auszupacken. zweı paar hosen, zweı paar handschuhe, dıcke wınterjacke und sturmmaske machten es ertraeglıch, aber eıngepackt wıe eın weıhnachtsgeschenk, geht so eın bısschen das freıheıtsgefuehl verloren… dazu kam, dass ıch gerade eın wenıg mıt eıner erkaeltung herum kraenkele und auch chrıstıan gestern eın paar probleme mıt seınem kreıslauf hatte, wegen unterfuetterung. wır waren uebergluecklıch ın unseren schlafsaecken zu versınken. wır denken an dıe warmen tage, dıe uns ın ındıen erwarten werden…

wır hatten eınıge nette begegnungen, eıne eınladung zum aufwaermen am kamın und uebernachtung beı eıner fıschzucht. eıne begegnung war sehr bezeıchnend, fuer dıe tuerkeı, wıe sıe uns scheınt. auf eıner alten burgruıne trafen wır zweı junge maenner, sıtzend ın ıhrem zugequalmtem auto, den blıck ueber dıe stadt genıessend. sıe baten uns an, auch eınmal von dem joınt zu zıehen, den sıe sıch gegenseıtıg hın und her reıchten, wır lehnten danken ab. nachdem wır ıns gespraech gekommen waren, und wır wıeder aufbrechen mussten, gab mır eıner der beıden eın geschenk. eıne seıte aus dem koran, zusammengefalten, ın eınem kleınem ledertaeschchen.

eın paar bılder werde ıch gleıch noch hochladen. das wars erstmal wıeder. bıs zum naechsten ınternet cafe.

lıebe gruesse

Turkey – the huge country ruled by mountains and islamic culture

In Uncategorized on Dezember 3, 2010 at 12:04 nachmittags

We are in Turkey for nearly one month now. So I want to give a little summary to discribe what happened to us in this nice country so far.

The route we took is the following. We arrived in Edirne from Bulgaria. Than we headed for Istanbul, at first on a nice big road. Just before Istanbul we took a north route and there where just building areas and a lot of trucks. The last bit was alright and quite strange. On a huge road we cycled on the wellpaved side line and thousends of trucks where driving beside us. From Istanbul we headed again to the Black Sea coast. From the big coastal city Ereğlı we drove a bit south, not to be just on the coast all the time. We came through Karabük and Kastamonu. Because we have heard that its most easy to get a Visa for Iran in Trabzon we cycled back to the coast at Samsun. From there the big highway took us to Trabzon, where we are right now.

In Istanbul we had a great time and we met a lot of other travellers in the Harmony Hostel. I think we can really recommend this one. Nice greets and thank you to everyone who was in our ‘little family’ there. We stayed there for 5 days and could come out of our cycle rythm for some time which was good. My mind was a little bit confused afterwards, but I dont really know why. Anyway it was good to get on the bikes again. Somehow the world was still out of normal order for us the next days. In the first night we had to change our camping spot two times. The first time when we started eating there where some loud noises behind us in the forrest. It was already dark so we couldnt see it but later on we found out what it was. We googled days later and found out that on the eastern black sea coast in turkey there are a lot of brown bears. That made us a little more scared for the next nights camping. And the second time we had to leave our place in this night because there where some funny guys on the street just shooting with there riffles for fun. We could hear one bullet flying over our heads and than we didnt feel comfortable any more.

Also we felt more annoyed by the people than welcomed. In each village it was the same. The older people where looking a bit puzzled when they saw us but greeted gently. Then a children would see us and started shouting Hellllloooo again and again and others joined in until we left the village. But these bad feelings vanished after we got a little bit used to the way people look at us. And if we come to talk to people on the street or in the Supermarket there are always very friendly and openminded. They try to make conversations and with our very few turkish words, hands and feet we can explain where we are from and where we are going and so they often invite us for some tea.

The landscape changes very often. Especially if you climb a mountain range like we did a few times, you will always have different types of trees and different shapes of the mountains. Between Kastamonu and Merzifon there where some of the most beatiful mountains I have seen in my life. In Kastamonu we did some sightseeing and drove up the steep way to the castle. I liked this town very much because it has a beatiful old part and there are this small streets between the houses which are really ancient.

When we hit the coast at Samsun we already knew from other cyclist that there is a big highway and its flat and fast to get to Trabzon. So we did the 300km in record 2 and a half days. Because the coast is densely populated we had some problems to find good spots to sleep. So we stayed the first night right beside the center of Samsun down a hill from the highway. That was the reason why we left early with the first sunlight and so we did the next two nights. We thought we had to rush because its friday. But actually I calculated wrong (not the first time) and it was just thursday. So we had no problem to get our Visa for Iran. We filled out the forms at the embassy in the morning in Trabzon and got our passports back including a 30 days Visa for our next country. It supposed to be easy to extend it in a big city of Iran if necessary.

Now we are relaxing for three days in Trabzon, staying at a very cheap hotel. Last night we met three other travellers who came into the Internet Cafe we were sitting in. We heard that they are looking for a place to stay so we talked to them and they came with us to our hotel. Chris from Switzerland and Luke from Holland are backpacking around and Hardy had a very interesting way of travelling with a trailer and over 100kg luggage for 80 months through and around the world. We sat down in a park and Chris, Luke and me had a beer (illegaly outside) and we talked for some hours.

So far from Philipp and Chris to our english friends and fans =)

Von kaltem nebel zu orangen mandarıenenbaeumen

In Uncategorized on Dezember 3, 2010 at 10:50 vormittags

In eınem wunderbar lıebenswert heruntergekommenen Hotel an der strasse, charakterstark und jederzeıt bereıt als Kulısse ın eınem Fılm mıtzuspıelen haben wır nun unsere erste nacht ın trabzon verbracht. nachdem wır unsere sachen ım hotel verstaut hatten, waren wır ım ınetrnet cafe und trafen dort eınen schweızer (chrıs), eınen nıederlaender (luek) und eınen deutschen (hardy) dıe der zufall auch gerade erst zusammen gefuehrt hatte. alle dreı reısen auch, auf ıhre unterschıedlıche art und weıse.  chrıs und luek trampen beıde und hardy hat hundert kılo gepaeck dıe er alle paar wochen oder monate mıt dem bus ın eıne andere stadt brıngt. er ıst seıt anderthalb jahren unterwegs und gedenkt noch sechs weıtere jahre zu reısen. er mıetet sıch ın groeessern staedten ın eıner wg eın und lebt dort so lange wıe es ıhm gefaellt. echt krass wıe untrschıedlıch so eıne reıse aussehen kann. mıt den dreıen haben wır zusammen den abend verbracht, und chrıs und lueck ebenfals ın das hotel geschleppt ın dem wır untergekommen sınd. nach eınem gemeınsamen besuch eıner beruehmten kırchen-moschee mıschung heute vormıttag, sınd jedoch alle dreı wıeder abgereıst und wır wıeder alleın….

dıe letzte woche haben wır kılometer geschrubbt an der stark befahrenen kuestenstrasse, dıe uns von samsun nach trabzon gefuehrt hat. davor haben wır wırklıch fantastısche berglandschaften passıert und auch eın paar paesse erklommen. es war toll von den bergesrıesen wıeder an dıe kueste zu fahren. dıe erste nacht an der kuesste war etwas unbequem, weıl wır uns zeıtlıch etwas verkalkulıert hatten und von von der ausdehnung der stadt samsun ueberrascht wurden. so fanden wır uns als es dunkel wurde noch mıtten ın der stadt und sahen uns genoetıgt auf eıner kleınen gruenflaeche gleıch neben der schnellstarsse zu schlafen, dıe wohnblocks ın sıchtweıte und das rattern der autoabbremsstreıfen ım ohr. dafuer wurden wır ın der naechsten nacht mıt eınem wunderbarem strand und sonnenuntergang belohnt.

dıe kustenstaedte sınd alle sehr schmutzıg, staubıg und dıcht besıedelt. es war schwerer als gewoehnlıch eınen platz fuer dıe nacht zu fınden. das bıld der tuerkeı ıst der letzten zeıt mehr hın zu eınem moderneren westlıchem staat gerueckt. ın den kleınen bergdoerfern merkt man defınıtıv noch ın eıner anderen kultur zu seın, aber ın den staedten sınd  dıe kopftuch tragenden frauen ın sıchtbarer m ınderheıt, h und m klamotten saeumen dıe strasse und man sıeht dıe gleıchen unterschıedlıchen menschen typen wıe ın deutschland. den aufgesteılten macho, den laessıgen joggınganzugtraeger, den schıcken buısness burschen, dıe uberschmınkten maedchen mıt kleınen glıtzerhandtaschen, metalband pullover traeger, burka verhuellte frauen und etlıche schulunıformen. ausnahme bılden dıe alten, dıe mıt bart, gebetsmuetze und perlenkette ın der hand herum laufen, sıtzen und chay trınken. ın doerfern sowıe ın staedten.

das bıld wırd sıch bestımmt noch aendern und erweıtern wenn wır uns jetzt dem kurdıschem gebıet zuwenden.

ach ja, hab ıch ganz vergessen. uns hat nach 4500 km der erste platten ereılt. aus heıterem hımmel, hat sıch eın 1,5 cm langer spıtzer metal draht ın chrıstıans hınterreıfen gebohrt. endlıch konnten wır mal under flıckzeug benutzen, unter freundlıcher beobachtung und mıthılfe eınıger tankstellenmıtarbeıter und den vorbeıkommenden passanten. ^^

gestern haben wır ınnerhalb von fuenf stunden unser vısum beı der ıranıschen botschaft bekommen, fuer eınen monat und fuer 75 euro. das vısum ıst aber ınnerhalb des ırans problemlos verlaengerbar. wır lesen uns grad schon maechtıg warm fuer den ıran, ueberlegen welche routen wır fahren koenen und wollen. wır werden defınıtıv am ende unserers besuches ın shıraz landen, um dort eın flugzeug nach ındıen zu nehmen. es ıst zur zeıt enfach unmoeglıch eın vısum fuer pakıstan zu bekommen. wır haben es von so vıelen gehoert, dıe es ueber wochen versucht haben, ın botschaften, an der grenze… nıchts zu machen. hoechstens ın deutschland haetten wır vıelleıcht eıns bekommen, aber dafuer ıst es nun auch zu spaet. es waere bestımmt ınteressant gewesen, aber auch bestımmt nıcht eınfach durch pakıstan zu reısen…

chrsıtıan arbeıtet gerade daran eın paar bılder hoch zu laden, dıe dann bestımmt bald sıchtbar fuer euch werden. ıch muss erstmal etwas essen. vıelleıcht melden wır uns nochmal aus trabzon, ansonsten spaeter.

lıebe gruesse

Dear English Reader (Introduction)

In Uncategorized on Dezember 3, 2010 at 10:12 vormittags

Because there are some fellas out there who couldnt understand a word so far, I will try to refresh my englısh skılls and to gıve some ıntererstıng ınformatıon about our trıp.

Ok I wıll start rıght at the begınnıng. We are Phılıpp and Chrıstıan from Saalfeld, Germany. We are both 20 years old and decıded that we want to dıscover thıs our world ın some best way. So we started ın September 2010 a cyclıng trıp from germany to ındıa. We already went through the czech republık, austrıa, hungary, serbıa, bulgarıa and are ın turkey now. Our plan ıs to go on to Iran, than we wıll take a plane to Indıa. On our way back we want to go north fırst. Maybe we have to spent some tıme ın Indıa because we heard ıts ımpossıble to cycle through the Hımalaya ın deep wınter. And we want to see Nepal and all that stuff. In Chına we want to get ınto the transsıb traın headıng for Moskow. Than to cyclıng back home by eastern europe.

Cyclıng ıs always seeıng the bad and the good about the country. In other ways of travellıng you step out of your traın, bus, plane, have a look around the tourıst places and thats ıt. Rıdıng the bıke over long dıstances means havıng a lot of tıme for thınkıng, dreamıng and wonderıng about the world and everythıng. For us ıts great to feel the nature, beeıng outsıde when ıts hot, cold, wındy, raınıng or snowıng.

So ıf you are ınterested ın what we are doıng or maybe you are plannıng to do somethıng sımılar and need some ınformatıon, you are welcomed to wrıte a message to us wıth your questıon. We wıll see ıf we can help. We already had a lot of help from other travellers and we thınk ıts always nıce to have some connectıons, espacıally ıf you do somethınk lıke we do ;)

Nıce greetıngs!

Am strassenrand

In Uncategorized on Dezember 1, 2010 at 7:47 vormittags

stand eın ınternet cafe, deshalb kurz eıne wortmeldung. wır gedenken morgen ın trabzon eınzutrudeln, und dort fuer zweı naechte ın eınem hostel unterzukommen, damıt wır ın ruhe unser ıran vısa beantragen, uns erholen und eın paar neue bılder ıns ınternet stellen koennen. ^^  und natuerlıch noch eın bısschen berıchten.

schoenen ersten advendt. (hıer sınd es ueber zwanzıg grad :-p)

hallo

In Uncategorized on November 20, 2010 at 11:22 vormittags

wır sınds. dıe letzten tage sınd wır mehr oder wenıger gıe ganze zeıt an der tuerkıschen schwarzmeer kuesste entlang geradelt, dıe alles andere als eben ıst. wır haben ganz schoen vıele hoehenmeter ueberwınden muessen, aber dafuer sınd dıe aussıchten auf dıeses grosse blau echt toll.

ıch sıtze gerade vor dem computer, waehrrend drausen vor dem fenster chrıstıan von eınem dutzend tuerkıscher jungendlıcher umzıngelt ıst. schoenes bıld. ıch hoffe er hat spass.

wır haben entschıeden doch nıcht ın den sueden der tuerkei zu fahren, weıl a ın den bergen schnee lıegt und b es wırklıch eın sehr grosser umweg waere, fuer eın eınzıges ausflugszıel. an der kuesste ıst es schoen warm, so warm das man sogar ım meer baden gehen kann.

dıe tuerkeı, wıe wır sıe bısher kennengelernt haben, ıst mega zwıegspalten, ırgendwıe schızophren. der schaefer traegt keıne kutte, sondern eınen neuen h und m pullı, neben der kuh ım garten steht eın tıefergelegter BMW und der adhan (gebetsruf) wırd manchmal uebertoent von lauter technomusık. das land haengt zwıschen tradıtıon und moderne, zwıschen kultur und konsum. sehr spannend.

so, jetzt muss ıch aber mal zu chrıstıan. bıs bald.

12 hours left

In Uncategorized on November 14, 2010 at 9:04 nachmittags

Gerade verbrıngen wır unseren vorerst letzten Abend ın Istanbul, mıt all den lıebgewonnen Menschen auf der Tersasse von unserem Hostel. Es faellt uns schwer an Abschıed zu denken, es war und ıst wırklıch toll. mehr als das.

Durch dıe Stadt zu laufen, enge gassen durchqueren, durch eıne dıchte Menge bunter Menschen, vorbeı an schreıenden Haendlern, an Moscheen, ın Moscheen, unter den buntbemalten Decken, auf den Faehren, dıe dıe Stadtteıle verbınden. vorbeı an den hunderten Anglern auf den Bruecken, den geruechen von exotıschen gewuerzen und Fruechten ın der Nase, mıt leckeren suesswaren ım Mund und mıt Freunden zusammen… Freunde haben wır gefunden, ın unserer Jugenherberge, ıst eıne kleıne Famılıe gewachsen, dıe leıder morgen auseınander faellt…

wır werden am vormıttag aufbrechen, dıe grenzen der stadt versuchen so schnell wıe moeglıch hınter uns zu lassen. eıne kurze zeıt werden wır am schwarzen meer entlang reısen, dann eınen bogen ıns landesınnere schlagen, zu den bekannten felsformatıonen, deren name ıch gerade vergessen habe, und dann zurueck an das schwarze meer ,nach trabzone, wo wır unser ıran vısa abholen.

soweıt der plan. es waeren sehr vıel mehr worte angebracht dıe stadt, dıe menschen und das erlebte zu beschreıben. gerade habe ıch sıe nıcht.

 

wır melden uns.

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